HERZLICH WILLKOMMEN

Das Competence Center Dr. Kreutz vereint ganzheitliche orthopädische und sportmedizinische Diagnostik mit einem einzigartigen Therapieangebot, kompetenter Leistungsdiagnostik und Medical Fitting in einem Haus.

Für Ihre Gesundheit ziehen wir alle an einem Strang!

Wir machen in der Behandlung unserer Patienten keine Kassenunterschiede. Die Abrechnung erfolgt immer nach der amtlichen Gebührenordnung (GOÄ). Privatversicherte Patienten bekommen die anfallenden Kosten in der Regel erstattet, gesetzlich Versicherte erhalten bei manchen Versicherungen eine anteilige Rückerstattung für unsere sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung

Wir sind Ihr medizinischer Partner zur Behandlung von Erkrankungsursachen, nicht nur von Symptomen. Wir helfen Ihnen beim Ausschöpfen persönlicher Leistungspotentiale und Erhalt Ihrer Lebensqualität.

team seil 2018

Was uns antreibt

Sie stehen im Mittelpunkt unserer ganzheitlichen Behandlung. Wir suchen nach strukturellen und funktionellen Veränderungen am Bewegungsapparat, bevor sie zu Beschwerden führen. Wir suchen stets nach der Schmerzursache, um nicht nur die Symptome zu behandeln. Auf das notwendige Minimum versuchen wir den Einsatz von Medikamenten und Operationen zu reduzieren.

Diagnostik

Ein zentraler Baustein unserer Diagnostik und des ganzheitlichen Therapieansatzes ist die Eingangsuntersuchung. Wir untersuchen Sie gründlich von Kopf bis Fuß, um die Ursachen Ihrer Beschwerden zu erkennen und die komplexen Zusammenhänge herauszuarbeiten. Hierfür nehmen wir uns ca. 50 Minuten Zeit.

Elektromyographie ist das Studium der Muskelfunktion durch Erforschung des elektrischen Signals, das die Muskeln erzeugen.

Die EMG bietet für unsere Patienten u..a diese Möglichkeiten:

  • Bestimmung der Rekrutierungsfähigkeit von Muskeln im Seitvergleich
  • Prüfen der Fähigkeit zur Muskelrelaxation

Dokumentation des Therapiefortschritts  (KGG, MTT)

Durch Einsatz der EMG können wir Ihr Training effektiver gestalten und den idealen Zeitpunkt Ihrer Rückkehr zu Sport oder Wettkampf festlegen.

Unsere Bewegungen laufen immer in mehreren Gelenken, also Bewegungsketten ab. Jedes Gelenk hat dabei mitunter sehr unterschiedliche Aufgaben und kann verschiedene Störungen ausbilden, Instabilitäten oder Bewegungseinschränkungen sind darunter die Häufigsten. In der klinischen Untersuchung können solche Störungen erkannt werden auch dann, wenn sie dem Patienten möglicherweise an dieser Stelle noch keine Beschwerden machen. Ob die gefundene Störung für die Bewegungskette dennoch ein Problem bzw. Problempotential darstellt oder nicht, lässt sich mit Hilfe der Triggerpunktdiagnostik an der entsprechenden Muskulatur feststellen nach dem Motto: Lassen sich im Muskel bereits Schmerzpunkte finden, wurde das Gelenkproblem bereits von unserem Bewegungsorgan erkannt und die Belastung bereits auf andere Bewegungsbahnen umgeleitet. Dies bedeutet aber immer, dass wir die Ideallinie der Bewegungen verlassen haben und wir uns im Vermeidungs-, Schonungs-, also „Kompensationsmodus“ befinden. Das Wissen um diesen Umstand eröffnet die Möglichkeit einer ursächlichen Therapie nicht nur dem Symptom, dem Vermeiden von Rezidiven, dem unbemerkten Schädigen von Gelenken und Bandscheiben sowie, aus sportmedizinischer Sicht heraus, ein Verbessern von Bewegungsergonomie und technischer Bewegungsdurchführung im Sport.

Zum nachhaltigen Erfolg unserer Therapie und zur Leistungssteigerung unserer Athleten hat diese Strategie maßgeblich beigetragen und gehört zum festen Bestandteil unserer Diagnostik.

Wir bieten Ihnen mit einer Spiroergometrie den „Gold-Standard“ der Ausdauer- und Stoffwechseldiagnostik. Sie können bei uns sowohl auf dem Fahrrad- als auch Laufbandergometer Ihre Leistungsfähigkeit überprüfen und bekommen eine professionelle Beratung zur Trainingssteuerung.

Was ist eine Spiroergometrie?

Es handelt sich um eine Messmethode zur Ermittlung des Gasaustausches in Ruhe und unter Belastung, bei der auf der einen Seite das abgeatmete Kohlendioxid (VCO2) und auf der anderen Seite die Sauerstoffaufnahme (VO2) gemessen wird. Das Verhältnis dieser beiden Parameter zueinander wird als Respiratorischer Quotient bezeichnet (RQ = VCO2/VO2).

Beim Wechsel aus einem ausgeruhten Zustand in eine körperliche Belastung mit entsprechender Muskelarbeit verändert sich die Stoffwechsellage: In Ruhe und bei unterschwelliger Belastung verstoffwechselt der Körper im Wesentlichen Fette. Die Energie wird hierbei größtenteils über die Atmungskette (aerob) hergestellt, indem Phosphat und ADP zu ATP (dem Energieträger) synthetisiert werden. Der Wert beträgt in diesem Fall ca. 0,7. Je anstrengender die Belastung wird, desto mehr Kohlenhydrate werden verbrannt. Ein ausgeglichenes Verhältnis von Fett- und Kohlenhydratverbrennung liegt bei einem RQ von 0,82-0,85 vor. Steigt dieser Wert weiter an, überwiegt die Verbrennung von Kohlenhydraten bis hin zu einem RQ von 1 bei einer reinen Kohlenhydratverbrennung. Bei maximaler Beanspruchung steigt dieser Wert in manchen Fällen über 1 und dient hiermit als Indikator für eine Ausbelastung. Durch eine anaerobe Glykolyse wird Laktat gebildet, welches den Blut ph-Wert senken würde. Um die Übersäuerung zu puffern, wird in der Niere vermehrt Bicarbonat rückresorbiert, wodurch überschüssiges CO2 den RQ über 1 drückt.

Was wird noch gemessen?

Wir kombinieren die Spiroergometrie mit einer Laktatmessung und können somit auch den Blutlaktatwert in Ruhe und bei der Be-/ und Ausbelastung messen. Bis zu einer individuellen aeroben/anaeroben Schwelle spricht man von einer aerob-alaktaziden Energiebereitstellung. Der Körper ist bis dahin in der Lage, das gebildete Laktat abzubauen. Wird diese Schwelle überschritten, produziert der Körper mehr Laktat als abgebaut werden kann. Die Toleranz ist individuell verschieden und kann durch ein spezifisches Training verschoben werden.

Zeitgleich wird ein Ruhe- und Belastungs- EKG durchgeführt, welches neben der Pulsfrequenzkontrolle auch Fehlerquellen erkennen kann, um ggf. eine Durchführung des Tests noch einmal abklären zu lassen.

Bei der Durchführung der Leistungsdiagnostik wird bei jeder Messung das Gerät erneut kalibriert und der Umgebungsluft angepasst. In diesem Zusammenhang kommt es zu einer Lungenfunktionsmessung, bei der die Vital- und Einsekundenkapazität (FEV1) bestimmt wird.

Für wen eignet sich eine Leistungsdiagnostik?

Die Zielgruppe ist sehr breit aufgestellt. Es können sowohl Untrainierte,  Rehapatienten, Personen die effektiv abnehmen möchten sowie Fitness- und Leistungssportler davon profitieren. Für den Einsteiger stehen eine Verbesserung der Herz-Kreislaufanpassung, die Lungenfunktion sowie eine grundsätzliche Analyse der Stoffwechselfunktionen im Vordergrund. Überschneidende Zielsetzungen sind vor allem die Möglichkeit, das Verletzungsrisiko zu vermindern, den IST-Stand zu dokumentieren und mögliche Reserven zu entdecken um individuelles, strukturiertes und effizientes Training zu planen. Speziell für den Leistungssportler kommen das Erkennen von Übertraining, die Absicherung sowie  Kontrolle des Trainings hinzu.   

Was kostet mich eine Leistungsdiagnostik im Competence Center Dr. Kreutz?

Es handelt sich bei der Spiroergometrie um eine medizinische Vorsorgeuntersuchung. Die privaten Kassen übernehmen in der Regel alle Kosten. Mittlerweile übernehmen eine Vielzahl der gesetzlichen Kassen bis zu 75% der Kosten, unter anderem die SBK, TK, BKK RWE, BKK Mobil Oil, VIACTIV, AOK Plus uvm.

Wir verwenden diese Verfahren zur Beurteilung

·        der Statik und des Abrollverhaltens der Füße

·        der Beckenstatik bei Verdacht auf Beinlängendifferenz/Beckenverwringungen/Blockierungsgeschehen von Kreuzdarmbein und Wirbelsäule

·        Eingeschränkter Hüftfunktion mit Übertragung der Hüftbewegung auf die Wirbelsäule

·        Dysfunktionale Wirbelsäulenbewegung insbesondere beim Stehen und Gehen

Wie funktioniert eine Messung?

  • Auf den Rücken des Patienten wird ein Lichtraster/ Streifenmuster projiziert, welches eine Kamera erfasst
  • Oberflächenkrümmung verformt die Lichtlinien und liefert optischen Eindruck der Oberfläche
  • Software wertet die gemessenen Daten aus und ermittelt die Form des gesamten Rückens, der Wirbelsäule und des Beckens

Vorteile der Formetric im Vergleich zu anderen Verfahren

  • Keine schädigende Strahlenbelastung wie bei Röntgen/CT
  • Visualisierung komplexer Bewegungsabläufe
  • Schneller Untersuchungsablauf
  • Therapien können besser kontrolliert und begleitet werden
  • Dreidimensionales virtuelles Bild der Wirbelsäule

Die Wirbelsäulenvermessung ist geeignet für Patienten mit…

  • Beschwerden/ Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule oder des Rückens
  • Beckenschiefstand und Beinlängendifferenz, mit der entsprechenden Versorgung, z.B. Einlagen
  • Verformungen der Wirbelsäule

Weitere Anwendungsfelder 

  • Skoliose: Messungen und regelmäßige Kontrollen (Verlaufskontrollen)
  • Eine strahlungsfreie Methode für Messungen mit Kindern, Jugendlichen und sogar Schwangeren
  • Kyphose (M. Bechterew, M. Scheuermann, Osteoporose)
  • Lordose (Hyper- and Hypolordose)
  • Bestimmung des Rückenprofils (Flachrücken, Rundrücken, Lordose, Kyphose …)
  • Einlagenversorgung
  • Cranio Mandibuläre Dysfunktionen

Anwendungsfelder

Beckenbewegung

  • Schwächen/ Dysbalancen (Duchenne, Trendelenburg)
  • Zu viel Beckenbewegung, oder zu geringe Beckenbewegung

Verhältnis zwischen Ober- und Unterschenkel

  • Genu valgum (X-Bein)
  • Genu varum (O-Bein)

Fußposition

  • Pronation, Supination, Überpronation
  • Fersenbodenwinkel
  • Achillessehnenwinkel 

Das Fußdruckerfassungs- und Ganganalysesystem pedoscan ermöglicht eine schnelle und präzise Erfassung und Darstellung der Druckverhältnisse des menschlichen Fußes, sowohl im Stand als auch in der Bewegung.

Eine Analyse der Belastungsverteilung, von Druckspitzen und Bewegungsasymmetrien sowie des Abrollverhaltens zur Erkennung von Fußfehlstellungen oder funktionellen Einschränkungen im Bereich der unteren Extremitäten werden erfasst.

  • Aufzeichnen des Fußdrucks
  • Ganglinie, Abrollverhalten, Asymmetrien im Gangbild
  • Stoßdämpfungsphase, Schwungphase und Abdruckphase werden gezeigt
  • Beschwerden im Bereich der Fußsohle
  • Plattfuß, Spreiz-Senk-Fuß, etc.
  • Diabetischer Fuß und Druckverteilung

Therapie

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Akupunktur gehört zu den symptomatischen Therapiemethoden, mit deren Hilfe sich Nervenenden in der Haut stimulieren lassen. Von Seiten des orthopädischen Fachgebietes interessiert uns insbesondere die reduzierende Wirkung auf die muskuläre Spannung und die Aktivierung der Schmerzhemmung. So lassen sich über wenige Nadelstiche, die wir meistens mit winzigen Dauernadeln durchführen, muskuläre Spannungszustände in ganzen Muskelketten reduzieren. Hierfür nutzen wir eine recht neue Methode nach Kölblinger und Mukaino. Sie wurde erstmals im Rahmen der Olympischen Spiele 1998 in Tokio vorgestellt. Dies ist eine sehr effektive Unterstützung in unserem Behandlungskonzept.

Für die Auswahl der entsprechenden Akupunkturpunkte wird ein neues Leitbahnsystem verwendet. Damit lässt sich dieses Akupunkturprinzip nicht nur für symptomatische Behandlungen von Beschwerden des Bewegungsapparates nutzen, sondern auch zur begleitenden Anwendung z.B. im Training bei Spitzensportlern. Durch diese Methode lassen sich zudem muskuläre Regenerationsvorgänge verbessern und die Muskulatur auf eine bevorstehende Belastung vorbereiten.

Biofeedback ist eine in den sechziger Jahren entwickelte Methode, bei der körperliche Signale (Atem, Herzfrequenz oder Muskelspannung) erfasst und dem Patienten rückgemeldet werden. Wir bedienen uns der Muskelsignale, die wir mit Hilfe eines Oberflächen EMG (Elektro-myo-graphie) ableiten. Diese Technik ist vergleichbar mit der Ableitung einer EKG des Herzens. Es werden also ausschließlich die körpereigenen elektrischen Signale erfasst und keine elektrischen Impulse über technische Geräte ausgesendet. Durch ein Darstellen der muskulären Aktivität auf einem Monitor, werden diese Aktivitäten für unsere Patienten sichtbar.

Sie lernen diese Spannung bewusst wahrzunehmen und sie zu kontrollieren. Eine entsprechende Computersoftware hilft durch spezielle Übungsprogramme diese Muskelaktivitäten zu steuern bzw. sie zu beeinflussen. Das hierdurch Gelernte können die Patienten in ihrem Alltag leicht übertragen. So lernen Patienten, die beispielsweise ständig über eine Muskelbelastung im Bereich der Nackenmuskulatur beim Bedienen einer Computertastatur klagen, diese Muskelgruppen während des Schreibens in einem entspannten Zustand zu halten. Hintergrund dieser speziellen Methode ist die Erkenntnis, dass diese chronischen Schmerzzustände muskulär vermittelt werden. Das gilt nicht nur für orthopädische Beschwerden, sondern auch für Spannungskopfschmerzen oder migräneartige Zustände. So stellt das Biofeedback mittels Oberflächen EMG eine sehr gute Methode dar, ständige oder wiederkehrende Schmerzustände besser beeinflussen, kontrollieren bzw. sogar vermeiden zu können.

2005 haben wir mit drei weiteren „Golf – begeisterten“ Kollegen die „Golftherapie“ ins Leben gerufen. Basierend auf eine Bewegungsanalyse des Golfschwunges wurden die entsprechenden Bewegungsvoraussetzungen unserer Gelenke hierfür klassifiziert. Sobald ein Bewegungselement, sprich Gelenk, seine Bewegungsvoraussetzungen für den Golfschwung nicht erfüllt, entstehen zwangsläufig Ausweichbewegungen wie z. B. fliehender Ellenbogen, Kippbewegung im Brustwirbelsäulen-/ Lendenwirbelsäulenübergang oder Kippbewegung im Becken, sodass die Schwungebene im Durchschwung nicht eingehalten werden kann. Dies führt zu nicht trainierbaren Spontankorrekturen (Ausweichbewegungen), die bei jedem Schlag unterschiedlich ablaufen und ein konstantes Training zur Verbesserung des Schwunges nicht zulassen. Natürlich gelingen auch gute Schläge, eine kontinuierlich gute Schlagfolge wird aber allzu oft durch Slices und Bogeys unterbrochen. Des Weiteren führen diese Ausweichbewegungen nicht selten zu entsprechenden Beschwerden am Bewegungsapparat. Oft zwingen sie dann den Golfer zur Zwangspause. Eine entsprechende Bewegungsanalyse der beteiligten Gelenke dient daher zum einen der Verbesserung des Golfschwunges und damit zur Verbesserung des Handicaps, zum anderen aber auch zur Vermeidung und Therapie von entsprechenden Beschwerden des Bewegungsapparates.

In unserer Praxis wird diese golfspezifische Bewegungsanalyse durch Herrn Dr. Kreutz durchgeführt und es folgt eine entsprechende Trainingsberatung.

Die manuelle Medizin beinhaltet verschiedene Verfahren von Diagnostik und Therapie, die mittels manueller Techniken, also mit den Händen ausgeführt werden. Die wichtigsten Vertreter der manuellen Therapie sind die Chirotherapie und die Osteopathie.

Für uns ist die Manuelle Medizin viel mehr als nur das „Einrenken“ von Blockierungen der Wirbelsäule. Wir leben die Manuelle Medizin, die für uns zentraler Bestandteil unserer Diagnostik und Therapie ist.

Die hochkomplexen Verkettungen unterschiedlicher Störungen des Bewegungsapparates verlangen eine genaue Kenntnis z.B. der Zusammenhänge zwischen Rücken- und Knieschmerzen und Bewegungseinschränkungen des Beckens, dem Einfluss von Einschränkungen des Kiefergelenkes auf eine Störung der Halswirbelsäule, aber auch der Folgen von Fußfehlstellung auf den gesamten Bewegungsapparat.

Deshalb ist es für uns entscheidend, Sie bei der Erstuntersuchung von der Fußsohle bis zum Scheitel zu untersuchen, um nicht nur Ihre Symptome, sondern die Problemursachen zu erkennen und zu behandeln.

ESWT – extrakorporale Stoßwellentherapie:

Stoßwellen sind Druckwellen, die durch eine entsprechende Bündelung impulsartig im Mikrosekundenbereich ausgesendet werden. Die Frequenz moderner Geräte geht bis hin zu 15 Hertz. Wir bedienen uns dieser Therapieform zur Behandlung z.B. der Kalkschulter, dem Tennis- und Golferellenbogen und dem Fersensporn.

Zur Behandlung von Muskelschmerzen dient uns eine Technikvariante neuester Generation, bei der die Druckwellen nicht gebündelt, sondern mehr streuend ausgesendet werden. Dies nutzen wir für die Behandlung von so genannten Muskel-Triggerpunkten.

Die Besonderheit dieser Methode ist, dass bei der Anwendung der muskuläre Ausstrahlungsschmerz reproduziert werden kann. Neben der Therapie kann dieses Verfahren auch die Diagnose untermauern. Hierdurch kann die Therapiequalität deutlich verbessert und der Therapieverlauf beschleunigt werden, ein großer Gewinn in der Behandlung von Schmerzen des Bewegungsapparates.

Muskuläre Triggerpunkte sind wohl die am häufigsten verkannten und daher meist unbehandelten Ursachen von Schmerzen am Bewegungsapparat. Was sind Triggerpunkte? Gesunde Muskulatur spannt sich an und entspannt sich wieder. Triggerpunkte sind „verkrampfte“ Zonen (oft nicht größer als eine Erbse) der Muskulatur, vergleichbar einem kleinen Dauerkrampf. Betroffene Muskelareale können nicht mehr an der normalen Anspannung und Entspannung des Muskels teilhaben. Auf Dauer führt dies zu einer Verkürzung des entsprechenden Muskels. Diese Zonen, die Triggerpunkte, senden Schmerzsignale aus, die entweder an der Stelle des Geschehens verspürt, oder bis in weit entfernte Körperregionen „projiziert“ werden können. Durch diese Eigenschaft der Schmerzprojektion werden Triggerpunktschmerzen sehr häufig mit Nervenschmerzen verwechselt. Ein klassisches Beispiel sind Schmerzen entlang des Beines, die häufig irrtümlich auf eine Bandscheibenproblematik zurückgeführt werden. Schmerzausstrahlende Triggerpunkte können ein täuschend ähnliches Schmerzprofil zeigen und sollten, insbesondere vor einer operativen Maßnahme z.B. an der Wirbelsäule, zuvor ausgeschlossen werden. Hierdurch ließen sich viele Operationen im Vorfeld als unnötig erweisen und dem Patienten ersparen.

Aktive Triggerpunkte können Muskelstränge dauerhaft verändern. Die Folge sind Über- bzw. Fehlbelastungen von Gelenken und der Wirbelsäule mit nicht selten chronischen Schmerzverläufen.

WODURCH ENTSTEHEN TRIGGERPUNKTE?

Triggerpunkte entstehen nicht einfach von alleine. Ursache ist eine äußere oder innere Störung mit ungünstiger Auswirkung auf den Energiestoffwechsel, die den Muskel zum Aufbau eines oder meherer Triggerpunkte veranlasst. Häufig sehen wir eine gestörte Gelenkmechanik als Ursache. Wird zum Beispiel das normale Gelenkspiel durch eine verkürzte Gelenkkapsel einschränkt (s. Arthrose), so kommt es nahezu zwangsläufig zur Ausbildung von Triggerpunkten in der Muskulatur. Diese versucht weiterhin das jeweilige Gelenk regelrecht zu bewegen, welches die adäquate Bewegung aber nicht mehr zulässt. Dies stellt eine der häufigsten Ursachen für die Entstehung von Schmerzen am Bewegungsapparat dar!

Somit wird aber auch verständlich, dass eine alleinige Behandlung der Triggerpunkte nur selten zu einer dauerhaften Beschwerdebesserung führen kann, da die Ursache für die Entstehung der Triggerpunkte häufig in unserem Körper verbleibt und noch nicht beseitigt ist. Vor der Einleitung einer Triggerpunkttherapie sollte also abgeklärt werden, ob der bestehende Triggerpunkt eine schon länger bestehende Ursache hat, oder Folge einer gewaltsamen Krafteinwirkung von Außen darstellt.

Wird die richtige Entstehungsursache für den Triggerpunkt übersehen und dementsprechend nicht adäquat behandelt, wird die ursprüngliche Störung weiter bestehen und den Triggerpunkt erneut bilden, der Schmerz kommt zurück!

Auch operative Eingriffe hinterlassen häufig Störungen im Bereich der Gelenke, die zu einer Ausbildung von Triggerpunkten führen können. Nur eine sehr differenzierte Diagnostik nach den Kautelen der Manuellen Therapie und der Schmerztherapie können eine genaue Unterscheidung von Ursachen und Folge herbeiführen, die dann entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung sind.

BEI FOLGENDEN ERKRANKUNGEN SIND HÄUFIG TRIGGERPUNKTE URSÄCHLICH FÜR THERAPIERESISTENTE SCHMERZEN:

  • Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule allgemein bis hin zum so genannten „Hexenschuss“
  • Leistenschmerzen
  • Kniegelenksschmerzen (z.B. peripatellares Schmerzsyndrom)
  • Chronische Achillessehnenschmerzen
  • Tennis-/Golferellenbogen
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Schmerzhafte Schultersteife
  • Schmerzen und Gefühlsstörungen in Unterarm und Händen
  • Kiefergelenksdysfunktionen und der CMD (cranio-mandibuläre Dysfunktion)
  • verzögerten Heilungsverläufen nach Operationen,
  • Ausbleiben von Therapieerfolgen im Muskelaufbautraining nach Sportverletzungen

BEHANDLUNG VON TRIGGERPUNKTEN:

Muskuläre Triggerpunkte lassen sich durch klassische krankengymnastische Behandlung, Massagen und auch von Medikamenten nicht beseitigen. Massagebehandlungen von Triggerpunkten führen nicht selten sogar zu einer Verstärkung der Schmerzen. In unserer Praxis behandeln wir Triggerpunkte hauptsächlich mit Hilfe eines radialen Stoßwellengerätes, dass speziell für die Behandlung von Triggerpunkten konzipiert ist. Hiermit können einzelne Triggerpunkte punktgenau behandelt und beseitigt werden. Auf Grund der hohen Geschwindigkeit des von uns verwendeten Gerätes können auch größere Muskelflächen in einer Sitzung behandelt werden. In seltenen Fällen ist die Behandlung eines Triggerpunktes durch die Injektion mit einem Lokalanästhetikum, gefolgt von Dehnung des betroffenen Muskels und Kälteanwendung, sinnvoll.

Die Triggerpunkttherapie ist eine für unsere Patienten äußerst dankbare Therapieform. Da oftmals unter der Behandlung der Triggerpunkte ein für den Patienten gut bekanntes Schmerzprofil nachempfunden werden kann, ist dieses Verfahren wie kein Anderes in der Lage, die zuvor gestellte Diagnose direkt zu bestätigen. Damit erhöht sich nicht nur die Effektivität der Behandlung, es lassen sich dadurch auch hochkomplexe und chronische Schmerzmuster zunächst aufspüren und gleichzeitig behandeln.

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Die von dem französischen Arzt Dr. Arlen entwickelte Atlastherapie (Atlas = oberster Halswirbel) wird bei einer Vielzahl von Erkrankungen angewendet, unter anderem:

  • Als Wegbereiter zur Erleichterung manualtherapeutischer (chirotherapeutischer) Techniken.
  • Zur Behandlung von Kindern mit einem Tonus Asymmetrie Syndrom, sensomotorischen Integrationsstörungen, KISS-Syndrom(Kopfgelenk induzierte Symmetriestörung) und ideopathischer (angeborener) Skoliose.
  • Zur unterstützenden Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose (wenn noch keine ausgeprägten Lähmungen bestehen).
  • Zur Behandlung durch vom Kopfgelenk verursachten Symptomen (mit Abstand häufigste Problematik!) wie Kopfschmerzen, migräneartigen Schmerzen, Schwindel, Übelkeit, Konzentrationsstörungen, Tinnitus usw.

DIE TECHNIK

Es werden ein oder wenige sehr schnelle, dosierte Impulse mit dem Finger des Arztes auf den seitlichen Fortsatz des Atlas und auf den hinteren Fortsatz des 2. Halswirbels gegeben. Dies bewirkt über die Nackenmuskulatur eine Nervenstimulation, die eine Entspannung auf den ganzen Körper und vor allem auf die Muskulatur bewirkt. Dadurch können eine Vielzahl von Symptomen des Bewegungsapparates und des Nervensystem positiv beeinflusst werden. Oftmals ist diese Therapie bereits nach 1-maliger Anwendung erfolgreich, je nach Beschwerdebild kann jedoch eine Wiederholung in regelmäßigen Abständen notwendig sein.

Rechtlicher Hinweis:

Die oben dargestellten Symptomatiken „KISS“ und „KIDD“ werden in der Wissenschaft in ihrer Bedeutung und Tragweite nicht einheitlich beurteilt. Die Therapie der Manuellen Medizin wird in der Wissenschaft ebenso nicht einheitlich gesehen. Schlussendlich liegt diesbezüglich noch keine randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie vor, wie es die höchstrichterliche Rechtsprechung bei gesundheitlichen Wirkaussagen fordert (Stand März 2013).

Chirotherapie stellt eine jahrtausend alte Form der manuellen Therapie dar. Sie beschäftigt sich mit funktionsgestörten Gelenkabschnitten sowohl der Extremitäten als auch der Wirbelsäule. Hierunter gehören insbesondere die so genannten „Blockierungen“.

In den letzten 100 Jahren kamen zunehmend Behandlungsmethoden in den Fokus des Chirotherapeuten, die sich mit Mobilisierung von Extremitätengelenken beschäftigen, die über die „einfache“ Deblockierung eines Gelenkes weit hinausgehen.

Grundsätzlich unterscheidet der Chirotherapeut zwischen den sogenannten reversiblen funktionellen Bewegungsstörungen (Blockierung) und den strukturellen Veränderungen von Geweben um das Gelenk herum. Besonderes Augenmerk gilt dem Kapselgewebe (z.B. bei Arthrose). Während sich eine funktionelle Einschränkung (Blockierung) z.B. eines Wirbelgelenkes meist schnell und die geeignete Technik vorausgesetzt, auch sehr schonend durchführen lässt, müssen strukturelle Veränderungen des Gelenkes mit Hilfe mobilisierender Techniken wiederholt behandelt werden. Beide Verfahren sind für den Patienten in der Regel schmerzfrei durchführbar. Wir wissen heute, dass sowohl die Lösung von Blockaden (Deblockierung/Manipulation), als auch die mobilisierenden Techniken zur Lösung von Gelenkkapselschrumpfungen direkte positive Einflüsse auf unser Schmerzsystem haben. Da wir heute die Wirkmechanismen anderer therapeutischer Ansätze wie z.B. der Akupunktur, Infiltrationen von Medikamenten oder auch den Einsatz der Triggerpunkt Therapie kennen, lassen sich diese Verfahren sinnvoll miteinander kombinieren. Häufig wird der empfundene Schmerz von entsprechend betroffener Muskulatur ausgelöst. Da jedoch unsere Muskulatur ein typisches Reaktionsorgan ist und aus eigener Ursache selten Störungen aufbaut, findet sich als Ursache für den Muskelschmerz häufig eine gestörte Gelenksfunktion. Hier wird verständlich, warum ein rein muskulärer Therapieansatz meist nicht zu einer dauerhaften Beschwerdebesserung führen kann.

FAZIT

Manualtherapeutische Techniken zur Normalisierung des Gelenkspiels dienen der Vermeidung erneut auftretender muskulärer Störungen und stellen damit eine der wichtigsten Techniken zur Erlangung eines dauerhaften Therapieerfolges dar.

Für alle Altersgruppen:

Vorsorgeuntersuchung des kindlichen Bewegungsapparates zur Früherkennung von Fehlentwicklungen des Skelettsystems.

Geburt bis 2. Lebensjahr

Ultraschalluntersuchung der Säuglingshüften:

Innerhalb der ersten Tage nach der Geburt sollte eine Ultraschalluntersuchung der Hüften zum Ausschluss einer Hüftreifungsstörung durchgeführt werden. Eine weitere Kontrolle ist im Alter von sechs Wochen sinnvoll. Mit dem Ultraschallsystem nach Prof. Graf kann mit der Ultraschalltechnik eine sichere Beurteilung der Hüftreifung dargestellt werden. Da die Therapiedauer unter anderem mit dem Alter des Säuglings bei Beginn der Therapie abhängt, ist eine frühzeitige Untersuchung sinnvoll. Wie auch für andere Ultraschalluntersuchungen sind für diese Untersuchungsmethode keine Nebenwirkungen bekannt.

Fußdeformitäten:

In diesem Alter sehen wir häufig Fehlentwicklungen des Fußskelettes und Achillessehnenverkürzungen. Eine frühzeitige Erkennung mit entsprechender Einleitung einer sachgerechten Therapie ist notwendig, um überlange Behandlungszeiten bzw. strukturelle Fehlentwicklungen wie z.B. die Ausbildung eines Klump- oder Sichelfußes zu vermeiden. Gerade bei der Achillessehnenverkürzung sollte bei ausbleibendem konservativem Therapieerfolg im Alter von sechs Monaten über operative Maßnahmen entschieden werden.

KISS-KIDD – Syndrom:

Diese Krankheitsbilder beschreiben eine Störung der Bewegungs- und Verhaltensmuster der betroffenen Säuglinge (KISS: Kopfgelenks-induzierte Symmetrie Störung) und Jugendliche (KIDD: Kopfgelenks-induzierte Dyspraxie und Dysgnosie), die auf eine Fehlpositionierung (Blockierung) des obersten Halswirbels, des Atlas zurückgeführt werden. Zum Teil treten diese Blockierungen auch im Bereich des 2. Halswirbels (Axis) und der Kreuz-Darmbeingelenke (SIG = Sacroiliacalgelenke) auf. Dies kann eine Ursache dafür sein, dass die Säuglinge den Kopf nicht in eine Richtung drehen können, auch nach Nahrungsaufnahme und Ausschluss der anderen häufigen Ursachen auffällig viel schreien, im weiteren Verlauf nachts nicht durchschlafen können oder altersentsprechende Bewegungsmuster nicht oder mit auffälligen Symmetriestörungen durchführen. Auch im späteren Lebensalter kann diese Problemkette zu einem Hindernis bei der Entwicklung der Sprache, Motorik und anderen Verhaltensmustern führen. Mildere Formen werden zum Teil erst im Schulalter durch Konzentrationsstörungen und einer verzögerten Lernentwicklung auffällig. Neben einer entsprechenden Anamnese, über die Eltern, dient uns die sorgfältige manualtherapeutische Untersuchung der Halswirbelsäule als entsprechendes Instrument zur Diagnosestellung. Für die Therapie dieses Syndroms bedienen wir uns manualtherapeutischer Grifftechniken sowie der Atlastherapie nach Arlen. Sie ist für unsere jungen Patienten gefahrlos durchzuführen und kann mehrfach wiederholt werden. Die Therapie erfolgt ohne eine Bewegung des Kopfes bei liegendem Kind. Diese Therapieform hat mit unseren therapeutischen Techniken zur Manipulation der Halswirbelsäule beim Erwachsenen nahezu nichts gemein. Eine entsprechende erfolgreiche Behandlung des Atlas kann weitreichende Vorteile für die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder haben.

Rechtlicher Hinweis:

Die oben dargestellten Symptomatiken „KISS“ und „KIDD“ werden in der Wissenschaft in ihrer Bedeutung und Tragweite nicht einheitlich beurteilt. Die Therapie der Manuellen Medizin wird in der Wissenschaft ebenso nicht einheitlich gesehen. Schlussendlich liegt diesbezüglich noch keine randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie vor, wie es die höchstrichterliche Rechtsprechung bei gesundheitlichen Wirkaussagen fordert (Stand März 2013).

2. bis 6. Lebensjahr

In dieser Altersgruppe kann es zu einer Erkrankung des Hüftgelenkes, dem so genannten Morbus Perthes kommen. Hierbei zerfällt der Hüftkopf des Kindes über einen Zeitraum von Monaten. Der M. Perthes äußert sich durch eine entsprechende Schmerzangabe des Kindes beim Laufen, häufig wird der Schmerz jedoch im Kniegelenk angegeben. Wenn zusätzliche klinische Tests den Verdacht auf diese Erkrankung erhärten, so sollte frühzeitig eine Röntgendarstellung der Hüftgelenke durchgeführt werden.

Des Weiteren fallen in diese Altersgruppe neben Störungen der Fußreifung Fehlentwicklungen der Wirbelsäule häufiger auf.

6. bis 10. Lebensjahr

Typisch orthopädische Erkrankungen, die in diesem Alter symptomatisch werden sind eher selten. Wie doch zuvor erwähnt, kann zu Beginn der neuen Herausforderung des Schulalltags die Symptomatik eines KISS-Syndroms auffällig werden.

Im Alter von 9 Jahren beginnt bei vielen Kindern der nächste große Wachstumsschub. Leider wurde die kassenärztliche Vorsorgeuntersuchung des Bewegungsapparates gerade in dieser wichtigen Wachstumsphase aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen in Bayern gestrichen. Fehlentwicklungen, die zu diesem Zeitpunkt erkannt und vor der Verschlechterung durch das kommende Wachstum günstig beeinflusst werden könnten, bleiben somit oft unbehandelt mit entsprechenden Folgen für unsere Kinder.

Wir bieten diese Vorsorgeuntersuchung weiterhin an.

10. bis 14. Lebensjahr

Hüftgleiten:

Im pubertären Wachstumsschub kann es im Bereich des Hüftgelenkes zu einem Abrutschen des Hüftkopfes kommen. Die Kinder klagen insbesondere über Schmerzen im Kniegelenk, zeitweise auch in der Leiste. Analog zum Morbus Perthes gibt es auch hierfür bestimmte klinische Tests, die zur Bestätigung der Verdachtsdiagnose durchgeführt werden können. Sollten auch diese positiv ausfallen, empfehlen wir frühzeitig die Durchführung einer Röntgenuntersuchung, um schnellstmöglich eine geeignete Therapie einleiten zu können.

Wirbelsäulenverkrümmung:

Häufig sehen wir in dieser Altersgruppe schon deutliche Symmetriestörungen insbesondere im Bereich des Beckens. Beckenverkippungen durch einen ungleichen Zug des Hüftbeugermuskels (M.iliopsoas) führen nicht selten zu Beschwerden im Bereich der Leisten. Auch ein verstärktes Hohlkreuz kann durch eine beidseitige Verkürzung dieses Muskels bedingt sein. Der M.iliopsoas hat seinen Ursprung an der Lendenwirbelsäule und überträgt damit bei einer Fehlfunktion, z.B. bei einer ungleichen Verkürzung, diese gestörten Kräfte direkt auf die Wirbelsäule und kann zu einer Verkrümmung (Skoliose) derselben führen. Diese Fehlentwicklung sehen wir insbesondere bei Kindern die sehr früh mit einem relativ hohen Trainingspensum (Fußball, Tanzen, Leichtathletik) beginnen. Eine Früherkennung durch regelmäßige Kontrollen ist in diesem Falle von besonderer Bedeutung, da in diesem Alter eine rechtzeitige und konsequente konservative Behandlung einer Skoliose bei entsprechender Mitarbeit des Kindes noch zu guten Erfolgen führt. Wird dieser Zeitpunkt verpasst, sind leider auch heute noch umfangreiche operative Maßnahmen im späteren Alter zum Teil schwer zu vermeiden.

Wir beraten Sie und Ihre Kinder gerne über die entsprechenden Therapieoptionen.

Beinlängendifferenz:

Dieses Alter bietet sich zur Korrektur von großen Beinlängendifferenzen an. Zunächst muss mit Hilfe einer Skelettreifungsbestimmung das Knochenalter sowie das zu erwartende Längenwachstum bestimmt werden. Mit Hilfe dieser Daten kann ein entsprechender Therapieplan zum operativen Ausgleich der Beinlängen durchgeführt werden. Diese Therapieoption besteht nach Abschluss des Knochenwachstums nicht mehr und sollte daher frühzeitig zumindest in Erwägung gezogen werden. Hierdurch lassen sich häufig weit aufwendigere spätere operative Verfahren zur Beinlängenkorrektur vermeiden.

14. bis 18. Lebensjahr

Typische orthopädische Erkrankung (Sport-Unfälle ausgenommen), die in diesem Alter zum ersten Mal auftreten, sind eher selten. In dieser Altersgruppe gilt unser besonderes Augenmerk einer entsprechenden Vorsorgeuntersuchung des Bewegungsapparates, um eine sportarten- und berufsspezifische Beratung der Eltern und der jungen Erwachsenen anbieten zu können.

Die osteopathische Medizin umfasst eine Sammlung verschiedener Techniken der manuellen Diagnostik und Therapie, die der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still (1928-1917) Ende des 19. Jahrhunderts erstmals systematisch erfasst und zu einem einheitlichen Gedankengebäude zusammengefügt hat. In der Folge haben verschiedene andere Ärzte neue Techniken entwickelt und in die Osteopathie integriert. Im Laufe des letzten Jahrhunderts hat sich die Osteopathie über England und Frankreich in ganz Europa etabliert.

Die Ausbildung zum osteopathischen Arzt ist in Deutschland nicht einheitlich. Stark unterschiedliche Ausbildungsinhalte, Ausbildungsumfänge und Ausbildungsqualitäten führen zu einem breit gefächerten Spektrum der osteopathischen Therapiequalität. Eine qualitativ hochwertige osteopathische Ausbildung wird durch die Deutsch-Amerikanische Gesellschaft für Osteopathie (DAAO) in Kooperation mit dem Philadelphia College of Osteopathic Medicine (PCOM) und dem Ärzteseminar Neutrauchburg (MWE) durchgeführt. Hier findet die Ausbildung zum osteopathischen Arzt durch amerikanische Dozenten (Professoren für Osteopathie) statt und setzt das Studium der Medizin und eine abgeschlossene chirotherapeutische Ausbildung mit mind. 2 jähriger anschließender chirotherapeutischer Tätigkeit voraus.

Die Osteopathie betrachtet den Menschen als eine aus verschiedenen Systemen bestehende Einheit. Diese Systeme sind untrennbar verbunden und beeinflussen sich wechselseitig. Ihr gemeinsames Prinzip ist die Fähigkeit zur Bewegung, denn sie ist das grundlegende Prinzip aller lebensnotwendigen Funktionen. Damit finden sich von Seiten der Osteopathie nicht nur philosophische Gemeinsamkeiten zur traditionellen chinesischen Medizin. Funktionsstörungen behindern die Bewegung und führen zu Einschränkungen, die sich auf alle Systeme entsprechend auswirken. In der Osteopathie wird im Wesentlichen das Strukturelle (Stütz- und Bewegungsapparat), das viscerale (Innere Organe) und das kraniosacrale (Nervensystem) System unterschieden. Dabei wird jedes System aus verschiedenen Perspektiven diagnostiziert und therapiert.

Die osteopathische Medizin nutzt eine Sammlung von manuellen Verfahren zur Diagnostik und Therapie, die die Selbstheilungskapazität des Organismus anregen. Neben den überwiegend „weichen“ Techniken zur Behandlung von Faszien, Bindegewebe und Muskulatur gibt es ähnlich der Chirotherapie Impulstechniken für die Lösung von Wirbelblockaden, die sich zu einer eigenständigen Methode entwickelt haben. Durch die Anwendung osteopathischer Techniken erreicht man insbesondere eine Einflussnahme auf den gesamten Organismus durch Wiederherstellung einer körpereigenen Homeostase durch Bildung eines Gleichgewichts verschiedener Gewebe zueinander. Eine direkte Behandlung der Gelenkkapsel spielt in der Osteopathie keine wesentliche Rolle, Techniken zur gezielten Behandlung von Kapselverkürzungen vergleichbar mit der Chirotherapie, gibt es nicht.

Voraussetzung für eine sportartspezifische Trainingsberatung ist die individuelle sportmedizinische Untersuchung. Muskelverkürzung, Gelenkkapselverkürzung und muskuläre Dysbalancen stellen ein großes Hindernis für ein effektives Training in jeglicher Sportart dar. Diese müssen zunächst in der Untersuchung ausgeschlossen oder ggf. therapiert werden. Ein weiteres großes Problem stellen die segmentalen Gelenkinstabilitäten dar. Auf diese muss insbesondere beim Dehnen von bestimmten Muskeln aber auch beim Krafttraining insbesondere an Geräten Rücksicht genommen werden. Das Training der Bauchmuskulatur sieht für einen Patienten mit einer segmentalen Instabilität im Bereich der Halswirbelsäule oder der Lendenwirbelsäule daher völlig anders aus, als das Bauchmuskeltraining bei einem Patienten mit stabiler Wirbelsäule. Da unsere Bewegungen in muskulären Ketten ablaufen, muss bei jeder Kräftigungsübung eine Mitbewegung des instabilen Gelenkes strikt vermieden werden. Ansonsten führt zwangsläufig der Kraftfluss durch das instabile Gelenk, welches hierdurch weiter geschädigt wird. Sollte dieses Bewegungssegment bereits symptomatisch sein (schmerzhaft), so muss ggf. vor einer Weiterführung des sportartspezifischen Trainings eine Stabilisation erfolgen (s. Proliferationstherapie). Im Rahmen unserer physiotherapeutischen Begleitung werden bereits die Grundelemente der verschiedenen Trainingselemente auch an kleinen Geräten mit dem Patienten zusammen eingeübt. Diese Prinzipien können später entweder zuhause oder auch in Fitnessstudios entsprechend umgesetzt werden. Wir empfehlen unseren Patienten die Aufnahme einer sportlichen Betätigung erst nach gezielter Trainingsanleitung, z. B. auch in einem Fitnessstudio. Ausschlaggebend ist hierbei die gute fachliche Betreuung durch geschultes Personal und die qualifizierte Anleitung zum Gebrauch der Trainingsgeräte.

Proliferation – was ist das?

Die Proliferationstherapie ist ein Verfahren, mit dessen Hilfe Bandverbindungen im Bereich der Wirbelsäule, des Beckens oder der Extremitätengelenke verfestigt und gleichzeitig chronische Reizungen zum Ausheilen gebracht werden können. Diese bereits seit Jahr zehnten im amerikanischen Raum angewendete Methode empfehlen wir dann, wenn gelockerte Bandverbindungen die Ursache des Beschwerdebildes darstellen und andere stabilisierende Verfahren, insbesondere über Muskelstabilisationstechniken, nicht mehr möglich oder nicht dauerhaft Erfolg versprechend sind.

Wie funktioniert die Proliferationstherapie?

Bei der Proliferationstherapie wird eine Proliferationslösung, z. B. Zucker, an die betroffene Bandstruktur injiziert. Vereinfacht gesagt entsteht hierdurch eine gewünschte Reizreaktion, die das Wachstum der bindegewebsbildenden Zellen (Fibroblasten) anregt. Diese produzieren dann in der Folge neues kollagenes Bindegewebe, das die vorhandene Bandstruktur verstärkt. Durch die wiederholte Anwendung dieser Therapie (in der Regel 4- bis 6-mal im Abstand von einer Woche) „züchten“ wir entsprechend kollagenes Bindegewebe, das die hier bestehende Bandstrukturen entscheidend verstärkt und stabilisiert. Im Bereich des dauerhaft überlasteten Bandsystems finden wir häufig chronische Entzündungen, die von alleine nicht mehr abheilen können und einen Großteil der Beschwerden verursachen. Ein weiterer Effekt der Proliferationstherapie besteht darin, dass diese chronischen Entzündungen nun durch einen akuten Reiz überlagert werden. Diese akute Entzündung, durch die Proliferationstherapie vermittelt, gibt der Bandstruktur nun die notwendige Heilungspotenz, um wieder abheilen zu können. Die Gesamtfolge der Proliferationstherapie ist damit eine Verstärkung des zuvor zu schwachen Bandsystems und ein Abheilen der chronischen Überlastungsreizung; die zuvor permanente Beschwerdesymptomatik klingt ab.

Instabilitäten im Bereich des Bewegungsapparates sind eine sehr häufige Problematik. Insbesondere im Bereich der Wirbelsäule sehen wir fast täglich Patienten mit einer Instabilitätssymptomatik, wie zum Beispiel im Bereich der Lendenwirbelsäule, wo sie als „Durchbrechgefühl“ beschrieben wird. Patienten die nachts nicht auf dem Bauch oder dem Rücken liegen können, sondern die Seitenlage bevorzugen, Patienten die Schmerzen in der tiefen Lendenwirbelsäule beim längeren auf der Stelle Stehen verspüren bzw. das leichte nach vorne Beugen beim Zähne Putzen bereits als schmerzhaft empfinden, leiden häufig unter einer Instabilität des Überganges der Lendenwirbelsäule zum Becken. Leider werden häufig diese Patienten mit ihren Beschwerden missverstanden und keiner entsprechenden stabilisierenden Therapie zugeführt. Viele unserer Patienten mit solchen Beschwerden haben diese bereits über viele Jahre und Jahrzehnte. Im Bereich der Halswirbelsäule ist nicht selten ein Schleudertrauma z. B. im Rahmen eines Autounfalls vorweg gegangen. Auch chronische Überlastungen durch falsche Sitz- und Hebetechniken können auf Dauer zu chronischen Belastungen der Bandstrukturen führen. Eine entsprechende Proliferationsbehandlung dieser geschwächten Bänder ist für viele Patienten der einzige Ausweg aus diesem Schmerzprofil. Im Anschluss an die Proliferationstherapie erfolgt eine gezielte muskuläre Stabilisierung durch unsere Krankengymnasten. Hier erfolgt des Weiteren eine entsprechende Schulung von adäquaten Bewegungsmustern im Alltag. Zusammen mit der muskulären Stabilisationstherapie erlangen unsere Patienten in diesen Regionen Schmerzfreiheit und werden alltags- bzw. sportbelastbar.

Rechtlicher Hinweis:

Das oben dargestellte Behandlungsverfahren „Proliferationstherapie“ erfolgt bei uns nach den Grundsätzen und Richtlinien der Deutsch-Österreichischen Gesellschaft für stabilisierende Verfahren am Bewegungsorgan (DSVB e.V.). Dieses Verfahren wird in der Wissenschaft in seiner Bedeutung, Tragweite und Notwendigkeit nicht einheitlich beurteilt. Diesbezüglich liegt zumindest bislang noch keine randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie vor, wie es die höchstrichterliche Rechtsprechung bei gesundheitlichen Wirkaussagen fordert (Stand März 2013).

Typische Beschwerdebilder

Morgendlich gehäufte Schmerzen in der tiefen Lendenwirbelsäule mit möglicherweise gürtelförmiger Ausstrahlung Richtung beider Beckenkämme.

„Durchbrechgefühl“ in der tiefen Lendenwirbelsäule bei langem Stehen mit Besserung bei schnellerem Marschieren. Bevorzugen der nächtlichen Seitenlage und Vermeiden von Bauch- und Rückenlage sowie weicher Matratzen.

Mögliche Ursache: Segmentale Instabilität der Lendenwirbelsäule

Lösung: Proliferation / Muskuläre Stabilisation

Schmerzen hinter der Kniescheibe, insbesondere bei längerem Sitzen im Bus, Treppensteigen, Flugzeug, Kino usw… Häufiges Verlangen, die Kniescheibe hin und her zu bewegen.

Mögliche Ursache: Kapselmuster des Kniegelenkes bei beginnender Kniegelenksarthrose

Lösung: Manuelle Therapie

Schmerzen in einer Gesäßhälfte, möglicherweise mit Schmerzausstrahlung in das seitliche Bein bis zum Fuß hinunterragend, insbesondere bei längerem Autofahren. Schmerzlinderung durch Weglassen des Portemonnaies im Bereich der Gesäßtasche. Schmerzverstärkung teilweise bis zu krampfartigem Schmerzcharakter unter sportlicher Belastung wie Joggen und durch langes Autofahren im rechten Bein.

Mögliche Ursache: Triggerpunktsyndrom der Gesäßmuskulatur

Lösung: Stoßwellentherapie der Triggerpunkte, danach Längsdehnung der Muskulatur

Schmerzen im Bereich der Ferse ohne Nachweis eines Fersensporns oder aber ohne Besserung auf die typischerweise durchgeführte Therapie wie Fersenkissen, Stoßwellentherapie, orthopädische Einlagen usw. Wiederkehrende Krämpfe im Bereich der Wadenmuskulatur, begleitende Schmerzen im Bereich des Vorfußballens mit zum Teil stechenden aber auch brennenden Schmerzcharakter.

Mögliche Ursache: komplexes Syndrom im Bereich des Fußquer- und Längsgewölbes des unteren und oberen Sprunggelenkes mit Triggerpunktsyndrom der Wadenmuskulatur

Lösung: Manuelle Therapie des Sprunggelenkes und der Fußgewölbe, Stoßwellentherapie der Triggerpunkte.

Von Zeit zu Zeit wiederkehrende hexenschussartige Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule, möglicherweise mit Ausstrahlung in ein Bein. Bandscheibenvorfall ausgeschlossen oder als nicht ursächlich interpretiert.

Trotz wiederholtem Deblockieren von Lendenwirbelsäulenblockierungen, Kreuz- Darmbeingelenk keine dauerhafte Problemlösung. Schlechtes Ansprechen auf Schmerzmedikamente, möglicherweise mit Ausstrahlung in das Bein mit begleitenden Gefühlsstörungen.

Mögliche Ursache: Komplexes Verkettungssyndrom mit Beteiligung des Hüftgelenkes, der muskulären Schlinge von Beckenstabilisatoren und großen Rückenstrecker mit entsprechenden Triggerpunkten in der beteiligten Muskulatur

Lösung: Symptomtherapie über Stosswellenbehandlung, Manuelle Therapie der Hüftgelenke zur Ursachenbehebung

Kopfschmerzen oft ausgehend von der oberen Halswirbelsäule, die sich über das Hinterhaupt bis in den Schläfenbereich hinein ziehen. Schmerzausstrahlung zeitweise hinter das Auge, in den seitlichen Schläfenbereich oder in das Ohr hinein. Häufig begleitende Blockierung der oberen Halswirbelsäule, insbesondere des oberen und unteren Kopfgelenkes. Schmerzausstrahlung in den Nackenbereich, zeitweise bis in den Unterarm oder die Hand einstrahlend.

Ursache: Triggerpunktsyndrom der Schulterblatthebemuskulatur sowie des Kapuzenmuskels, begleitende obere Halswirbelsäulenblockierungen. Oft kombiniert mit Störfeld aus dem Schultergelenk.

Lösung: Triggerpunkttherapie, Stabilisation der Halswirbelsäule, Manuelle Therapie der Schulter

Unser Team

Dr. med. A. Kreutz

Dr. A. Kreutz

Orthopäde

Dr. Malte Killisch

Dr. M. Killisch

Orthopäde

Andrea Grötzner

Andrea Grötzner

Teamleitung, Arzthelferin

Claudia Deschermeier

Claudia Deschermeier

Arzthelferin

Heike Reincke

Heike Reincke

Arzthelferin

nico

Nico Harms

Sportwissenschaftler

Saskia Kuhnen

Saskia Kuhnen

Arzthelferin

Petra Weichmüller

Petra Weichmüller

Arzthelferin

Stefan Schmidt

Stefan Schmidt

Physiotherapeut

Häufige Fragen

Prinzipiell erstreckt sich das Leistungsspektrum auf den gesamten Bereich der fachärztlichen Kompetenz, also auf den Bereich des orthopädischen- und unfallchirurgischen Fachgebietes. Da wir jedoch den Schwerpunkt auf die konservative Behandlung des Bewegungsapparates gelegt haben, werden akute Versorgungen von Frakturen durch Gipse oder operative Eingriffe derzeit von uns nicht durchgeführt. Wir haben uns spezialisiert auf die konservative Behandlung von Arthrosen, chronischen Schmerzsyndromen, Therapie von Sportverletzungen sowie die medizinische Begleitung von Sportlern, chronischen Erkrankungen der Wirbelsäule, Gelenkinstabilitäten, die Behandlung von chronischen Kopfschmerzen bis hin zur craniomandibulären Dysfunktion (Kiefergelenk-/ Gesichtsschmerz) CMD, sowie die Akutbehandlung von allen Verletzungen des Bewegungsapparates. Sollten sich bei der Beurteilung Operationsindikationen ergeben, so helfen wir gerne bei der Auswahl einer geeigneten operativen Weiterbehandlung.

Damit wir uns bei der Anamnese ein exaktes Bild von Ihrem Beschwerdeprofil machen können, bringen Sie bitte zur Erstuntersuchung die erreichbaren orthopädischen Befunde und Röntgen-, CT, MRT-Aufnahmen mit. Dies ist deshalb wichtig, damit Sie nicht z. B. erneut geröntgt werden müssen oder andere kostenintensive Untersuchungen erneut veranlasst werden müssen. Sie können diese Unterlagen und die entsprechenden Bilder jederzeit bei Ihrem Arzt anfordern.

Wir nehmen uns für unsere Patienten viel Zeit, bei der Erstuntersuchung ca. 50 Minuten, bei Folgebehandlungen ca. 30 Minuten. Die Patienteneinbestellung erfolgt in einem Intervall welches Wartezeiten von mehr als 20 Minuten zur Ausnahme werden lässt.

Prinzipiell werden die ärztlichen Behandlungen durch Dr. Kreutz und Dr. Killisch und die krankengymnastischen Übungen von unseren Physiotherapeutinnen durchgeführt. Bei wenigen Ausnahmen z. B. dem Biofeedback-System und den EMG-Behandlungen, werden nach ärztlicher Anleitung die entsprechenden Trainingsprogramme von unseren speziell geschulten Arzthelferinnen begleitet.

Wir haben in der Praxis kein Röntgengerät. Wir folgen keinem Automatismus, der unsere Patienten zuerst zum Röntgen und dann zum Arzt führt. Sollte sich nach entsprechender Anamnese und Untersuchung unserer Patienten die Notwendigkeit einer Röntgenuntersuchung ergeben, so wird dies auswärts veranlasst.

Unsere Leistungen werden nach der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) berechnet. Die privaten Krankenkassen übernehmen diese Kosten in der Regel vollständig, für die gesetzlichen Krankenkassen besteht keine Übernahmepflicht.

Unsere Öffnungszeiten

Mo:    8:30   –   12:00      14:00   –   17:30

Di:     8:00   –   12:00      14:00   –   18:00

Mi:     8:00   –   13:30

Do:    8:00   –   12:00      14:00   –   17:00

Zusätzlich:     Termine NUR nach Vereinbarung

competence center von außen
Kontakt
0049 - (0) 91 32 - 83 64 - 83

Niederndorfer Hauptstraße 63, 91074 Herzogenaurach